Ingrid Hoffmann-Schlindwein (geb. 1948 in Mainz)
mit "Wir.
Zwei.Der starke Mann an meiner Seite", 2010

Durch eine Krankheit, die mir des Öfteren die Nachtruhe raubte, kam ich zur Malerei. In solchen schlaflosen Nächten entstanden die ersten Bilder. Morgens war ich oft völlig überrascht, was das nächtliche Werk alles über meine seelische Verfassung preisgab...




Für mich stellt sich nicht die Frage nach der Wertigkeit der Kunst. Was getan ist, ist getan und damit gibt es etwas Neues auf dem Erdenrund. Das Neue hat vielleicht eine Aufgabe zu verrichten, vielleicht auch nicht. Vielleicht kann meine Malerei eine Botschaft vermitteln, die ich selbst nicht kenne? Vielleicht realisiere ich eine Botschaft aus dem Inneren meines Lebens? Da ich mich weniger mit der Philosophie beschaeftigen will und manche dieser Fragen mir wesenfremd sind, soll meine Malerei einfach sein.




Theaterbesuche, Reisen, Musik und Lesen sind vier Dinge, die einen großen Teil meines Lebens ausmachen und meine Arbeit an der Staffelei beeinflussen.

Wem die Kunst das Leben ist, dessen Leben ist eine große Kunst. (Johann Sebastian Bach)




Im Zentrum meiner Thematik steht der Mensch und das Leben, oder vielleicht treffender, der Mensch in seiner Lebenssituation.
Seit 1991 male ich. Ich bin Autodidaktin und so frei von jeglichen akademischen Zwängen. Meine Malerei spricht aus meiner Seele. Fantasie ist ein geistiges Werkzeug mit dessen Hilfe der Mensch die Wirklichkeit unterhalb der Oberfläche wahrzunehmen vermag. Farben und Formen drücken die Gefühle der inneren Welt aus.




Tibet und seine Menschen faszinieren mich, wie auch die reichen Lehren des Buddhismus.

Kunst sind die Geschichten, die ein Mensch in einer selbst erfundenen Sprache erzählt. (Cornelius)

Meine künstlerischen Arbeiten nutzen Techniken in Öl und Acryl sowie Mischtechniken.



"Unsicher" und "Rote Frau mit schiefem Gesicht", Collagen, 2010

Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar. (Paul Klee)





"Frieden", "Unruhe" und "Natur",  Collagen 2012